Ein neuer Anstrich hat die Kraft, jeden Raum zum Strahlen zu bringen. Jedoch fördert das Streichen auch eine Vielzahl von Herausforderungen, die mit dem richtigen Know-how leicht überwunden werden können. Ob Sie ein erfahrener Heimwerker sind oder gerade erst mit Ihren Malerarbeiten beginnen, es ist nicht nur entscheidend, die richtige Technik zu meistern, sondern auch die häufigsten Fehler zu vermeiden. Während des Streichen geht es darum, entscheidende Malertechniken anzuwenden, um ein qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erzielen. Hier wird gezeigt, welche Fehler weit verbreitet sind und wie Sie diese geschickt umschiffen können.
Die häufigsten Fehler beim Wände streichen und wie man sie vermeidet
Ein sauberer und gleichmäßiger Farbauftrag ist unerlässlich für ein erstklassiges Ergebnis. Anfänger und auch Fortgeschrittene neigen oft dazu, die Bedeutung der Wandvorbereitung und der richtigen Wahl der Materialien zu unterschätzen. Im Folgenden werden häufige Stolperfallen näher beleuchtet und was dagegen unternommen werden kann.
1. Zu viel Druck auf der Farbrolle
Ein häufiger Fehler ist, die Farbrolle zu stark an die Wand zu drücken. Dies führt zu einem unregelmäßigen Farbauftrag sowie zu unschönen Streifen beim Trocknen. Die Lösung:Die Rolle gleichmäßig und ohne Druck führen. Erneut Farbe aufnehmen, sobald die Rolle nicht mehr deckend aufträgt.
2. Tropfenbildung und Spritzer
Die falsche Wahl der Rolle oder eine zu dünnflüssige Farbe können zu lästigen Spritzern führen. Für glatte Flächen ist eine Kurzflor-Rolle ideal, während längere Florhöhen für strukturierte Untergründe geeignet sind. Eine Farbwanne mit Abstreifgitter hilft, die exakte Farbmenge aufzutragen.
3. Keine Grundierung verwendet
Das direkte Auftragen von Farbe auf Putz oder Gipskarton führt häufig zu fleckigen Ergebnissen. Eine Grundierung mit Plid Tiefengrund ist hier unerlässlich, um eine gleichmäßige Farbaufnahme zu garantieren.
4. Falsche Verdünnung der Wandfarbe
Eine zu dicke oder zu dünne Farbe kann das Streichen erschweren. Bei weißen Wänden sollte sie mit maximal 1 l Wasser auf 10 l Farbe verdünnt werden, während dunkle Untergründe unverdünnt behandelt werden sollten.
5. Streifen und Flecken nach dem Trocknen
Diese Probleme entstehen oft durch zu langsames Arbeiten oder ungleichmäßigen Farbauftrag. Arbeiten Sie zügig und stets nass in nass, um eine saubere Fläche zu erreichen.
6. Unschöne Kanten und Farbübergänge
Eine gründliche Vorbereitung der Abklebekanten sorgt für saubere Linien. Malen Sie zunächst mit der Grundfarbe und tragen Sie dann die neue Farbe auf, während das Klebeband noch leicht feucht ist.
7. Reichweite der Farbe unterschätzt
Vor Beginn des Projekts sollte die zu streichende Fläche exakt gemessen werden. Achten Sie darauf, dass insbesondere bei rauen Untergründen 10–20% mehr Farbe eingeplant werden sollte.
8. Ränder heben sich ab
Zu viel Farbe in den Ecken kann dazu führen, dass diese sich abheben. Verwenden Sie eine kleine Rolle in den Ecken und überarbeiten Sie alles feucht mit einer großen Rolle.
9. Decke vergessen oder zuletzt gestrichen
Das Streichen der Decke sollte immer als erster Schritt erfolgen, um Farbspritzer auf der Wand zu vermeiden. Arbeiten Sie in der Richtung des Lichteinfalls für ein gleichmäßiges Ergebnis.
10. Farbe sieht nicht richtig weiß aus
Minderwertige Farbe oder ungleichmäßige Anwendung können eine saubere Optik verhindern. Investieren Sie in hochwertige Wandfarbe aus der Deckklasse 1 und achten Sie auf die Trocknungszeit.
Wandvorbereitung für perfekte Ergebnisse
Bevor mit dem Streichen begonnen wird, sollte der Untergrund auf seine Festigkeit und Tragfähigkeit geprüft werden. Gegebenenfalls ist ein Tiefgrund notwendig. Die Verwendung eines hochwertigen Malerwerkszeugs sorgt für einen sauberen und professionellen Farbauftrag.
Empfohlene Produkte für einfaches Streichen
- Grundierung: Plid Tiefengrund
- Farbe: Plid Innenfarbe / Renovierweiß
- Rollen & Zubehör: Plid Malerset kurz- & langflor
- Farbverteilung: Farbwanne + Abstreifgitter
- Kanten & Ecken: Heizkörperpinsel + Goldband
Mit diesen wertvollen Tipps und Techniken wird das Wände streichen zu einem Erfolg und die eigenen vier Wände verwandeln sich in wahre Wohlfühloasen. Professionelles Streichen ist keine Wissenschaft – mit dem richtigen Wissen und den passenden Produkten können auch Laien herausragende Ergebnisse erzielen.



